Der russische Automobilmarkt bleibt auf Wachstumskurs. Im ersten Jahresmonat
wurden in der Russischen Föderation 154392 fabrikneue PKW einschließlich leichter Nutzfahrzeuge den Kunden übergeben, 20,4% mehr als im gleichen Monat im Vorjahr.
Der Zuwachs könnte noch höher ausfallen, wurde aber durch einen 21-prozentigen Absatzeinbruch bei Lada eingebremst. Russlands volumenstärkster Hersteller litt unter dem Ausbleiben der staatlichen Förderprogramme, von denen er im vergangenen Jahr stark profitierte. So wurde im Januar 2011 beim Kauf von ca. 50% aller Ladas die Abwrackprämie eingelöst, deren Auszahlung im Juni 2011 eingestellt wurde. Folglich konnte Lada im Januar 2012 nur 29034 Fahrzeuge an den Mann bringen und bekam mit 18,8% den niedrigsten Marktanteil in der Firmengeschichte.
Auf die Ergebnisse der ausländischen Anbieter, die ebenfalls von der Prämie profitierten, wie Renault, Ford, Skoda und FIAT, hatte das Ausbleiben der staatlichen Stütze keinen Einfluss. Die erfolgreichste nichtrussische Marke wurde, wie auch im Januar des vergangenen Jahres, die südkoreanische Kia mit 11009 verkauften Einheiten, die vor allem von der hohen Nachfrage für den in Sankt Petersburg montierten neuen Rio Stufenheck profitierte. Für den zweiten Platz von Renault unter ausländischen Herstellern (10909 St.) war die anhaltende Beliebtheit der Modelle der rumänischen Tochter Dacia – des Logan und des Sandero – ausschlaggebend, auf die 82,9% aller Verkäufe der Marke entfielen.
Auf Renault folgten Nissan und Hyundai, die entsprechend 10780 und 10208 Käufer fanden. Während die Südkoreaner in erster Linie auf das kompakte Stufenheck Solaris setzten, der mit 7172 verkauften Einheiten zum mit Abstand beliebtesten ausländischen Modell wurde, profitierten die Japaner vom breitesten SUV-Angebot, das mittlerweile 6 Baureihen umfasst.
Die höchste Zuwachsrate in der Top 10 wies Volkswagen auf, der mit 10099 verkauften Fahrzeugen auf Platz 6 in der Gesamtranking kam. Neben Polo Stufenheck, dem populärsten Modell der Wolfsburger in Russland...
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